Sexuelle Gesundheit

Sexuell übertragbare Infektionen (STD) – Bluttest

Sexuell übertragbare Infektionen (STD sexually transmitted diseases) werden durch verschiedene Erreger beim Geschlechtsverkehr übertragen. Die Erkennung und Kontrolle ist schwierig, da Infektionen sehr häufig ohne akute Beschwerden stattfinden. Unmittelbar nach einer Risikoexposition können die Ergebnisse zunächst negativ ausfallen. Eine aussagekräftige Laboruntersuchung ist im Falle von HIV erst nach 6 Wochen, bei Syphilis nach 3-5 Wochen und bei Hepatitis C nach 6 Monaten möglich. Im Falle eines positiven Befundes sollten Sie sofort Ihren behandelnden Arzt kontaktieren. Auch SexualparterInnen können und sollten getestet werden. Dies setzt sich besonders in der jungen Generation vermehrt durch.

  • AIDS – von Viren (Humanes Immundefizienz-Virus) verursachte Krankheit, bei der zunächst keine Beschwerden auftreten, die aber im Verlauf tödlich enden kann.
  • Syphilis (Lues) – eine bakterielle Infektion (Treponema pallidum), bei der zunächst Hautveränderungen auftreten.
  • Hepatitis B und C – eine viral bedingte Erkrankung, die u.a. Gelbsucht sowie Leberschädigungen auslösen kann.
UntersuchungKürzelMaterial
HIV I/II AK + P24 AgHIVSerum
Treponema pallidum AKTPHASerum
Hepatitis B S-AntigenHBSAGSerum
Hepatitis C Virus-AKHEPCSerum
Gesamter BlockSTDBAS

STD Multiplex-PCR – Urintest

Eine wichtige Ergänzung zu dem STD Basisblock (HIV, Syphilis, Hepatitis B und C) stellt die Multiplex-PCR dar. Dieses Testverfahren kann insgesamt 7 unterschiedliche Erreger parallel hochsensitiv nachweisen, darunter auch die Erreger der häufigsten vier Erkrankungen:

  • Chlamydien-Infektion – eine durch Bakterien (Chlamydia trachomatis) hervorgerufene Erkrankung, die u.a. Beschwerden im Genitalbereich verursacht sowie eine der häufigsten Ursachen für Infertilität ist.
  • Gonorrhö/Tripper (sehr ansteckend) – verursacht durch Bakterien (Neisseria gonorrhoeae), die Ausfluss hervorrufen können; bei Frauen und Männern auch Harnwegsbeschwerden bis hin zur Unfruchtbarkeit.
  • Mykoplasmen-Infektion – durch Bakterien (Mycoplasma genitalium) ausgelöste Erkrankung, die bei Männern eine Entzündung der Nebenhoden und Prostata auslösen kann und bei Frauen Gebärmutterhalskrebs und Harnröhrenentzündungen, Entzündungen der Sexualorgane oder Eileiterschwangerschaften. Für beide Geschlechter besteht das Risiko, Unfruchtbarkeit und langzeitliche Schmerzempfindlichkeit der Sexualorgane zu erleiden.
  • Trichomonaden-Infektion – hervorgerufen durch Einzeller (Trichomonas vaginalis); bei einer Infektion treten meist Entzündungen der Schleimhäute an den Geschlechtsorganen und Harnwegen auf, die entsprechend behandelt werden müssen.
UntersuchungKürzelMaterial
Chlamydia trachomatis, Neisseria gonorrhoeae, Mycoplasma genitalium, Trichomonas vaginalis, Mycoplasma hominis, Ureaplasma urealyticum, Ureaplasma parvumHASTDUrin
Gesamter BlockHASTD
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